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Benjamin Schmolkens
der Jünger Herzen glühn. So ehr ich deinen Tag, o du dreieiniges Wesen! Gott Vater, Sohn und Geist, als dein geweihtes Fest, und werde diese Schrift an allen Wänden lesen: Gedenk des Sabbathes, daß du ihn heiligest.
Morgen- Lied.
Mel. Meinen Jesum laß ich nicht zc.
1. Licht von Licht erleuchte mich, bei dem neuem Tages- Lichte, Gnadensonne! stelle dich vor mein muntres Angesichte: wohne mir im Glanze bei, daß mein Sabbath lustig sei.
2. Brunnquell aller Süßigkeit! laß mir deine Ströme fließen; mache Mund und Herz bereit, dich in Andacht recht zu küssen. Streu das Wort mit Segen ein, laß es hundertfrüchtig sein.
3. Zünde selbst das Opfer an, das auf meinen Lippen lieget: sei mir Weisheit, Licht und Bahn, daß kein Irrthum mich betrüget, und kein fremdes Feuer brennt, welches dein Altar nicht fennt.
4. Laß mich heut und allezeit Heilig, Heilig, Heilig singen, und mich in die Ewigkeit mit des Geistes Flügel schwingen. Gib mir einen Vorschmack ein, wie es werd im Himmel sein.
5. Ruh in mir und ich in dir, bau ein Paradies ins Herze, offenbare dich doch mir, und geuß meiner Andachtsferze immer neues Dele zu, o du Liebes- Flamme du!


