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Benjamin Schmolkens
ich mit Ernste fürchten mag, ja lasse deinen Geist in meiner Seele walten, so wird dein Sonntag mir ein rechter Sonnentag. Die Welt mag ihrer Lust nach eitlem Sinne pflegen, ich will, Gott helf es mir, kein Sabbathschänder sein, und diese Worte mir tief in mein Herze prägen: Stellt euch der Welt nicht gleich, dient eurem Gott allein. Bet ich, so schleuß mir auf dein Herz und deinen Himmel; sing ich, so spiele du in meiner Seele drein; mach es ganz still in mir, laß alles Weltgetümmel, das sonst die Andacht stört, von mir verbannet sein. Kein Schlaf verschließe mir die Augen und die Sinnen, fein Nachbar irre mich mit seiner Plauderei: ja, laß mich selbsten nichts noch reden, noch beginnen, was deines Wortes Lauf in mir zuwider sei. Gib, daß dein guter Geist auf alle Seelen falle, die heute, Herr, vor dir in deinem Tempel stehn; damit


