Weihnachts- Lieder.
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4. Laß nur indessen helle scheinen dein Glaubens- und dein Liebeslicht; mit Gott mußt du es treulich meinen, sonst hilft dir diese Sonne nicht; 9. Durch Eines Sünde fiel die willst du genießen diesen Schein, Welt; ein Mittler ists, der sie so darfst du nicht mehr dunkfel erhält. Was zagt der Mensch, wenn sein. and d der ihn schützt, der in des Vaters Schooße sitzt?
5. Drum, Jesu, schöne Weihnachtssonne, bestrahle mich mit deiner Gunst! Dein Licht sei meine Weihnachtswonne und lehre mich die sel'ge Kunst, wie ich des Weihnachtsglanzes voll in deinem Lichte wandeln soll. Casp. Nachtenhöfer( 1624-1685).
8. Gedanke voller Majestät! Du bist es, der das Herz erhöht. Gedanke voller Seligkeit! Du bist es, der das Herz erfreut!
10. Jauchzt, Himmel, die ihr ihn erfuhrt, den Tag der heiligsten Geburt, und Erde, die ihn heute sieht, sing' ihm, dem Herrn, ein neues Lied!
11. Dies ist der Tag, den Gott gemacht, sein werd' in aller Welt gedacht! Ihn preise, was durch
Mel. Lobe den Herren, den 2c.
Jeſum Chriſt im Himmel und auf 19. Ehre sei Gott in der
Erden ist!
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Der Herr ist geboren, Sündern zum Heiland vom Höchsten aus Gnaden erforen! Lasset uns sein, seiner Erbarmung uns
18. Dies ist die Nacht, da freu'n! Ist er nicht uns auch ge
mir erschienen des gro
boren?
Ben Gottes Freundlichkeit; das Kind, 2. Dunkel bedeckte den Erdkreis; dem alle Engel dienen, bringt Licht in Finsterniß irrten Völker umher, in meine Dunkelheit, und dieses wie die Heerden, verlassen vom Welt- und Himmelslicht weicht Hirten. Jesus erschien; Nächte verhunderttausend Sonnen nicht. schwanden durch ihn, die auch den Weisen verwirrten.
2. Laß dich erleuchten, meine Seele, versäume nicht den Gnadenschein! Der Glanz in dieser kleinen Höhle streckt sich in alle Welt hinein:
Christ. Fürchteg. Gellert( 1715-1769). malled monist tim da su sud Mel. O daß ich tausend Zungen hätte.
3. Menschen, berufen, sich untereinander zu lieben, folgten der Zwietracht und Bitterkeit schänd
er treibet weg der Hölle Macht, lichen Trieben. Jesus erschien; lehrte der Sünden und des Kreuzes Nacht.
den Menschenhaß fliehn, lehrte den Frieden uns lieben.
3. In diesem Lichte kannst du
sehen das Licht der klaren Seligkeit; 4. Wahrheit und Tugend entwenn Sonne, Mond und Stern' vergehen, vielleicht schon in gar kurzer Zeit, wird dieses Licht mit seinem Schein dein Himmel und dein Alles fein.
keimten des Göttlichen Schritten; Trost und Erquickung trug er in der Weinenden Hütten. Selbst er, ihr Freund, hatte vielfältig geweint, Lasten getragen, gelitten.


