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Gesangbuch für Evangelische Gemeinden Schlesiens : nach den Beschlüssen der Provinzial-Synode vom Jahre 1878 mit Genehmigung des Ev. Ober-Kirchenraths / hrsg. vom Kgl. Consistorium. [Nebst] Anhang
Entstehung
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Weihnachts- Lieder.

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4. Laß nur indessen helle scheinen dein Glaubens- und dein Liebeslicht; mit Gott mußt du es treulich meinen, sonst hilft dir diese Sonne nicht; 9. Durch Eines Sünde fiel die willst du genießen diesen Schein, Welt; ein Mittler ists, der sie so darfst du nicht mehr dunkfel erhält. Was zagt der Mensch, wenn sein. and d der ihn schützt, der in des Vaters Schooße sitzt?

5. Drum, Jesu, schöne Weihnachts­sonne, bestrahle mich mit deiner Gunst! Dein Licht sei meine Weih­nachtswonne und lehre mich die sel'ge Kunst, wie ich des Weihnachtsglanzes voll in deinem Lichte wandeln soll. Casp. Nachtenhöfer( 1624-1685).

8. Gedanke voller Majestät! Du bist es, der das Herz erhöht. Ge­danke voller Seligkeit! Du bist es, der das Herz erfreut!

10. Jauchzt, Himmel, die ihr ihn erfuhrt, den Tag der heiligsten Ge­burt, und Erde, die ihn heute sieht, sing' ihm, dem Herrn, ein neues Lied!

11. Dies ist der Tag, den Gott gemacht, sein werd' in aller Welt gedacht! Ihn preise, was durch

Mel. Lobe den Herren, den 2c.

Jeſum Chriſt im Himmel und auf 19. Ehre sei Gott in der

Erden ist!

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Der Herr ist geboren, Sündern zum Heiland vom Höchsten aus Gnaden erforen! Lasset uns sein, seiner Erbarmung uns

18. Dies ist die Nacht, da freu'n! Ist er nicht uns auch ge­

mir erschienen des gro­

boren?

Ben Gottes Freundlichkeit; das Kind, 2. Dunkel bedeckte den Erdkreis; dem alle Engel dienen, bringt Licht in Finsterniß irrten Völker umher, in meine Dunkelheit, und dieses wie die Heerden, verlassen vom Welt- und Himmelslicht weicht Hirten. Jesus erschien; Nächte ver­hunderttausend Sonnen nicht. schwanden durch ihn, die auch den Weisen verwirrten.

2. Laß dich erleuchten, meine Seele, versäume nicht den Gnaden­schein! Der Glanz in dieser kleinen Höhle streckt sich in alle Welt hinein:

Christ. Fürchteg. Gellert( 1715-1769). malled monist tim da su sud Mel. O daß ich tausend Zungen hätte.

3. Menschen, berufen, sich unter­einander zu lieben, folgten der Zwietracht und Bitterkeit schänd­

er treibet weg der Hölle Macht, lichen Trieben. Jesus erschien; lehrte der Sünden und des Kreuzes Nacht.

den Menschenhaß fliehn, lehrte den Frieden uns lieben.

3. In diesem Lichte kannst du

sehen das Licht der klaren Seligkeit; 4. Wahrheit und Tugend ent­wenn Sonne, Mond und Stern' vergehen, vielleicht schon in gar kurzer Zeit, wird dieses Licht mit seinem Schein dein Himmel und dein Alles fein.

keimten des Göttlichen Schritten; Trost und Erquickung trug er in der Weinenden Hütten. Selbst er, ihr Freund, hatte vielfältig geweint, Lasten getragen, gelitten.