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Gesangbuch für Evangelische Gemeinden Schlesiens : nach den Beschlüssen der Provinzial-Synode vom Jahre 1878 mit Genehmigung des Ev. Ober-Kirchenraths / hrsg. vom Kgl. Consistorium. [Nebst] Anhang
Entstehung
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Advents- Lieder.

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7. Hosianna! laß uns hier an 5. Ich flopfe an. Klopft dir den Delberg dich begleiten, bis wir dein Herze mit bei meiner Stimme einstens für und für dir ein Psal- Ton? Erschreckt dich denn der menlied bereiten. Dort ist unser treusten Liebe Tritt wie fernen Don­Bethphage: Hosianna in der Höh! ners Drohn? O hör, auf deines

8. Hosianna nah und fern! Eile, bei uns einzugehen. Du Gesegneter des Herrn, warum willst du draußen stehen? Hosianna! bist du da? Ja, du kommst. Halleluja! Horst Benj. Schmold( 1672-1737).

Herzens Pochen, in deiner Brust hat Gott gesprochen-:,: ich klopfe an!:,:

6. Ich klopfe an. Sprich nicht: es ist der Wind, er rauscht im dürren Laub; dein Heiland ist's, dein Herr, dein Gott, mein Kind, o stelle dich nicht taub; jetzt komm' ich noch im sanften Sausen, doch vielleicht im Sturmesbrau­

Y

omn

Mel. Es ist genug.

7.3

ch klopfe an zum heiligen Advent und stehe vor der bald Thür, so spricht der Herr. O selig, sen wer mich kennt und eilt und öffnet mir! Ich werde Nachtmahl mit ihm halten, ihm Gnade spenden, Licht entfalten:: Ich flopfe an!:,:

:,: ich klopfe an!:,:

7. Ich klopfe an. Jetzt bin ich noch dein Gast und steh vor deiner Thür; einst, Seele, wenn du hier kein Haus mehr hast, dann klopfeſt 2 Ich flopfe an. Da draußen du bei mir. Wer hier gethan nach ist's so falt in dieser Winterzeit. meinem Worte, dem öffn' ich dort Vom Frost erstarrt schläft ringsum die Friedenspforte Feld und Wald, die Welt ist ein- an!:,:

:,: ich klopfe

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geschneit, auch Menschenherzen sind gefroren, ich stehe vor verschloss'nen Thoren, ich klopfe an!:,:

Mel. Lobe den Herren, den mächtigen 2c.

3. Ich klopfe an. Sähst bu 8. in Staube willkommen! K önig der

uns

mir nur einmal in's treue Ange­

im

Karl Gerok( geb. 1815). Instrods

sicht, den Dornenkranz, der Nägel Nicht bei den Engeln erscheinest du, blut'ges Mal, o du verwürfst mich nicht bei den Frommen; Sünder nicht! ich trag' um dich so heiß Ver- sind's nur, wo du auf niedriger Spur langen, ich bin so lang dich suchen huldreich den Einzug genommen. g'gangen: Ich klopfe an!:,:

4. Ich klopfe an und bringe nichts denn Heil und Segen für und für, Zachäus' Glück, Marias gutes Theil beschert' ich gern auch dir; wie ich den Jüngern einst be­schieden in finst'rer Nacht den süßen Frieden-: ich flopfe an!:,:

2. Heil uns, das Leben will arm und in Sanftmuth erscheinen; Herr­lichkeit will mit dem Elend sich liebend vereinen! Ehre sei dir! An­ders, Herr, würden ja wir ewiglich nimmer die Deinen.

3. Seliger Anblick: wie mild auf den irdischen Auen läßt der