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Advents- Lieder.
9. Der König will bedenken die, den empörten Triften des Lebens so er herzlich liebt, mit köstlichen neuen Bund zu stiften, und schlägst Geschenken, als der sich selbst uns in Fessel Sünd' und Tod.
giebt durch seine Gnad' und Wort'. OKönig, hocherhoben, wir alle wollen loben dich freudig hier und dort.
5. Herr, von großer Huld und Treue, o komme du auch jetzt aufs neue zu uns, die wir sind 10. Nun, Herr, du giebst uns schwer verstört! Noth ist es, daß reichlich, wirst selbst doch arm du selbst hienieden kommst, zu erund schwach; du liebest unvergleich- neuen deinen Frieden, dagegen sich lich, du gehst den Sündern nach. die Welt empört. Drum woll'n wir insgemein die 6. O laß dein Licht auf Erden Stimmen lassen klingen, dir Hosi- siegen, die Macht der Finsterniß eranna singen und ewig dankbar sein. liegen, und lösch' der Zwietracht tj08 Joh. Rist( 1607-1667). Glimmen aus, daß wir, die Völfer Josil 19 onnd di ps mod& und die Thronen, vereint als Brüs Mel. Ach Jesu, meiner Seelen Freude. der wieder wohnen in deines großen Vaters Haus.sd morg
2. ein König kommt in nie
dern Hüllen sanftmüthig, ll Friedrich Rückert( 1789-1866). auf der Ef'lin Füllen: empfang'impi nimijo ihn froh, Jerusalem! trag' ihm ent- Mel. Freu' dich sehr, meine Seele.
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qui
gegen Friedenszweige, bestreu mit 3. einſt erD
Bu, deß Zukunft Maien seine Steige, so ist's dem flehten Tausende in Israel, Herren angenehm. du bist unter uns getreten, Christus 2. O mächt'ger Herrscher ohne und Immanuel.Doder theuren. Heere, gewalt'ger Kämpfer ohne Gnadenzeit! Nun ist Allen Heil beSpeere, o Friedensfürst von großer reit, nun soll Reiner hilflos klagen, Macht! Oft wollten dir der Erde Keiner hoffnungslos verzagen. ni Herren den Weg zu deinem Throne 2. Gott sei Dank, mun ist gesperren; doch du gewannst ihn ohne schehen, nun aus Gnaden uns ges Schlacht. indotdailograd smis währt, was so Viele hier zu sehen
3. Dein Reich ist nicht von die- und zu hören einst begehrt. Gottes ser Erden, doch alle Erdenreiche Rath ist nun enthüllt und zu unserm werden dem, das du gründest, Heil erfüllt jetzt der Väter heiße unterthan. Bewaffnet mit des Bitte: Christus ist in unsrer Mitte! Glaubens Worten zieht deine Schaar 3. Aber der der Welt erschienen, nach den vier Orten der Welt hin- wie vom Vater er gesandt, wandelt aus und macht dir Bahn. s mitten unter ihnen Vielen fremd und unbekannt; unbeachtet läßt man ihn seinen Weg vorüberziehn; ruft er, will man ihn nicht hören,
4. Und wo du kommest hergezogen, da ebnen sich des Meeres Wogen, es schweigt der Sturm, von dir bedroht. Du kommst, auf läßt in Sünden sich nicht stören.


