II.
S
Gesu, meiner Seele Leben, Meiner Seele Lust bist du; Keinen Trost hab ich daneben, Hab daneben keine Ruh.
Wie die Hindin lechzend trachtet Nach dem Waldesbrünnlein klar, Also meine Seele schmachtet Nach dir, Heiland, immerdar.
Ach, auf dieser Pilgerreise Durch der Wüste Sonnenglut Sie mit deinem Leibe speise, Letze sie mit deinem Blut.
Und ist diese Zeit verronnen Und verrauscht mit ihrem Schmerz, Laß an deines Hauses Bronnen Stillen sich mein schmachtend Herz.
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