Anbefleckte Kmpfängnis.
elch ein Glühen, welch ein Schimmer, Welch ein rosenfarbnes Licht! Also gleißt der Morgen nimmer, Also glänzt die Sonne nicht.
Und welch süße frühlingslüfte Mitten um die Winterszeit, Duftiger als Lilien- Düfte, Als des Lenzes Lieblichkeit.
Dorn und Distel mußten sproffen Um den ganzen Erdenkreis, Heute hat sich aufgeschlossen Röslein silber- silberweiß.
Hoch willkommen, süße Rose, Blüte aus dem Paradies, Unbefleckte, makellose,
Die uns Gott zu Trost verhieß.
15


