I. Unterricht über den Jubiläums- Ablaß.
gen entspricht der Ruf der Apostel: ,,,, Betet ohne Unterlaß!""( I.Theff. 5, 17.) Darum er
mahne ich vor allen Dingen, daß Bitten, Gebete, Fürbitten, Danksagungen geschehen für alle Menschen"".( I. Tim. 2, 1.) Vorzüglich empfiehlt der hl. Vater die schöne Gewohnheit, den hl. Rosenkranz zu beten, von welcher er sagt, daß sie gewissermaßen der schönste Theil, die schönste Form des Gebetsgeistes ist, von welchem Wir reden, daß sie der Zeitlage angemessen, leicht zu üben und überaus nützlich ist."
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oder doch lockern";
Endlich warnt der heilige Vater vor den Zwistigkeiten unter den Gläubigen, welche zum unsäglichen Schaden für die Seelen das Band der Liebe zerreißen er wünscht dringend, daß alle sich bestreben, die Einheit des Geistes im Bande des Friedens zu bewahren, und daß die Urheber der Uneinigkeiten zu ihrer Pflicht zurückkehren; alle sollen in ihrem ganzen Leben bedenken, daß der eingeborne Sohn Gottes, als Ihm die schrecklichsten Qualen bevorstanden, um nichts so inbrünstig zum Vater flehte, als daß alle, die an Ihn glaubten oder glauben würden, einander liebten, ,,,, damit alle Eins seien, wie Du, Vater, in Mir bist und Ich in Dir bin, damit sie auch in Uns Eins seien"".


