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Lob- und Danklieder.
dennoch, wenn ichs recht erwäge, find es Zeichen, daß mein Freund, der mich liebet, mein gedenke und mich von der schnöden Welt, die uns hart gefangen hält, durch das Kreuze zu ihm lenke. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit.
11. Das weiß ich fürwahr und lasse mirs nicht aus dem Sinn entgehn: Christenkreuz hat seine Maße und muß endlich stille stehn. Wann der Winter ausgeschneiet, tritt der schöne Sommer ein: also wird auch
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nach der Pein, wers erwarten kann, erfreuet. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit.
12. Weil denn weder Ziel noch Ende sich in Gottes Liebe findt, ei, so heb ich meine Hände zu dir, Vater, als dein Kind, bitte, wollst mir Gnade geben, dich aus aller meiner Macht zu umfangen Tag und Nacht hier in meinem ganzen Leben, bis ich dich nach dieser Zeit lob und lieb in Ewigkeit.
Paul Gerhardt, geb. 1607, † 1676.
Eigne Melodie.
Lobgefang hö= ren!
2. Lobe den Herren, der alles so herrlich regieret, der dich auf Adelers Fittichen sicher geführet, der dich erhält, wie es dir immer gefällt; haft du nicht dieses verspüret?
3. Lobe den Herren, der künstlich und fein dich bereitet, der dir Gesundheit verliehen, dich freundlich geleitet; in wie viel Not hat nicht der gnädige Gott über dir Flügel gebreitet?
4. Lobe den Herren, der deinen
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1. Lo- be den Her- ren, den mächtigen König der Ehren, mei- ne gelie- be te See le, das ist mein Be- geh- ren;
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tom- met zu Hauf, Pfal- ter und Har- fe, wacht auf, las- set den
H
1665.
Stand sichtbar gesegnet, der aus dem Himmel mit Strömen der Liebe geregnet; denke daran, was der Allmächtige kann, der dir mit Liebe begegnet!
5. Lobe den Herren, was in mir ist, lobe den Namen! Alles, was Ödem hat, lobe mit Abrahams Samen! Er ist dein Licht; Seele, vergiß es ja nicht; lobend beschließe mit Amen!
Joachim Neander, geb. c. 1650, † 1680.
1523.
Mel. Es ist das Heil uns 2c. bo
1. Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut, dem Va- ter al- ler Gü- te, dem Gott, der al= le Wunder thut, dem Gott, dermeinGe- mü- te


