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empfängt. Schnell zündet das Feuer trockenes Holz an, aber nicht so das nasse, weil dies wenig zum Brennen geeignet ist. Die Heiligen zogen so großen Nußen aus ihren Communionen, weil sie bemüht waren, sich sorgfältig darauf vorzubereiten. Auf zwei Dinge muß eine Seele, die sich zur heiligen Communion vorbereitet, bedacht sein. Erstens muß sie trachten, allen Geschöpfen abzusterben und Alles aus ihrem Herzen zu vertreiben, was nicht Gott und was nicht für Gott ist. Wenn eine Seele auch im Stande der Gnade ist, aber dennoch von irdischen Neigungen beschäftigt wird, so findet die Liebe Gottes um desto weniger Raum im Herzen, je mehr die irdischen Begierden darin herrschen Als die heilige Gertrud eines Tages den Herrn fragte, auf welche Weise er verlange, daß sie sich zur heiligen Communion vorbereite, da antwortete ihr Jesus: Ich verlange nichts anderes von dir, als daß du mich mit leerem Herzen empfangeſt. Um großen Segen aus der heiligen Communion zu ziehen, muß man auch noch eine große Begierde haben, Jesus zu empfangen, um denselben immer mehr zu lieben. Gerson sagt, daß bei jenem Mahle nur jene gesättigt werden, die großen Hunger haben. Der heil. Franz von Sales lehrt, daß die Hauptabsicht einer Seele bei der heiligen Communion darin bestehen müsse, in der Liebe Gottes Fortschritte zu machen. Aus Liebe, sagt er, muß der empfangen werden, der sich uns nur aus Liebe geschenkt hat. Deshalb sprach eines Tages Jesus zur heiligen Mechthildis: Wenn du communiciren willst, dann mußt du dir all' die Liebe wünschen, die je ein Herz zu mir getragen
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