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Haus-Choralbuch : eine Auswahl der schönsten und gebräuchlichsten Choräle der evangelischen Kirche für Klavier bearbeitet und unter Beifügung der Urtexte / hrsg. von Albrecht Brede, Kgl. Musikdirector
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A. Brede, Haus- Choralbuch.

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5. Nichts, nichts hat dich getrieben zu mir vom Himmelszelt, als das geliebte Lieben, damit du alle Welt

2. Dein Zion streut dir Palmen und grüne Zweige hin; und ich will dir in Psalmen ermuntern meinen Sinn.

Mein Herze soll dir grünen in stetem Lob und Preis, und deinem Namen dienen, so gut es kann und weiß. 3. Was hast du unterlassen

zu meinem Trost und Freud? Als Leib und Seele saßen in ihrem größten Leid,

als mir das Reich genommen, da Fried und Freude lacht, da bist du, mein Heil, kommen und hast mich froh gemacht. 4. Ich lag in schweren Banden, du kommst und machst mich los: ich stund in Spott und Schanden, du kommst und machst mich groß und hebst mich hoch zu Ehren, und schenkst mir großes Gut, das sich nicht läßt verzehren, wie irdisch Reichtum thut.

in ihren tausend Plagen und großen Jammerslast, die kein Mund aus kann sagen, so fest umschlungen hast.

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die eure Herzen labet

und tröstet, steht allhier.

6. Das schreib dir in dein Herze, du herzbetrübtes Heer,

bei denen Gram und Schmerze sich häuft je mehr und mehr; seid unverzagt, ihr habet die Hilfe vor der Thür,

7. Jhr dürft euch nicht bemühen noch sorgen Tag und Nacht,

wie ihr ihn wollet ziehen

mit eures Armes Macht;

er kommt, er kommt mit Willen,

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ist voller Lieb und Lust,

all Angst und Not zu stillen,

die ihm an euch bewußt.

8. Auch dürft ihr nicht erschrecken vor eurer Sündenschuld. Nein! Jesus will sie decken mit seiner Lieb und Huld.

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Er kommt, er kommt den Sündern

zum Trost und wahren Heil, schafft, daß bei Gottes Kindern verbleib ihr Erb und Teil.

9. Was fragt ihr nach dem Schreien

der Feind und ihrer Tück? e

dem wahrlich alle Feind auf Erden viel zu wenig zum Widerstande sind.

Ihr Herr wird sie zerstreun

in einem Augenblick.

Er kommt, er kommt ein König,

10. Er kommt zum Weltgerichte, zum Fluch dem, der ihm flucht, mit Gnad und süßem Lichte dem, der ihn liebt und sucht.

Ach komm, ach komm, o Sonne,

und hol uns allzumal

zum ewgen Licht und Wonne

in deinen Freudensaal.

P. Gerhard.

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