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2. Eile, wie Verlobte pflegen, deinem Bräutigam entgegen, der mit süßen Gnadenworten klopft an deines Herzens Pforten;
eile, sie ihm aufzuschließen, wirf dich hin zu seinen Füßen, sprich: o Herr, laß dich umfassen, von dir will ich nimmer lassen.
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3. Ach, wie hungert mein Gemüte, Menschenfreund nach deiner Güte; ach, wie pfleg ich oft mit Thränen mich nach dieser Kost zu sehnen;
ach, wie pfleget mich zu dürften nach dem Trant des Lebensfürsten; wünschte stets, daß mein Gebeine sich durch Gott mit Gott vereine!
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6. Jesu, wahres Brot des Lebens hilf, daß ich doch nicht vergebens, oder mir vielleicht zum Schaden sei zu deinem Tisch geladen;
laß mich durch dieß Seelenessen deine Liebe recht ermessen,
daß ich auch, wie ißt auf Erden, mag dein Gast im Himmel werden.
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4. Jesu, meine Lebenssonne, Jesu, meine Freud und Wonne, Jesu, du mein ganz Beginnen, Lebensquell und Licht der Sinnen, hier fall ich zu deinen Füßen: laß mich würdiglich genießen dieser deiner Himmelsspeise, mir zum Heil und dir zum Preise!
5. Herr, es hat dein treues Lieben dich vom Himmel hergetrieben, und du willig haft dein Leben in den Tod für uns gegeben,
und dazu ganz unverdrossen, Herr, dein Blut für uns vergossen, das uns jetzt kann kräftig tränken, deiner Liebe zu gedenken.
Joh. Frank.
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