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Agnes, Jungfrau u. Märt. in Rom. 304. 21. Januar.
Er schaut im Schmerz nach oben, Ins flimmernde Sternenlicht;
O selig, wenn von oben Ein Trost herniederbricht!
Und über den goldenen Sternen Im ewigen Himmelszelt Ist lichten Trosts die Fülle Für allen Schmerz der Welt.
Stephan Paul.
Gedanken über Gräbern.
Mir wird so bang, mir wird so wehe, Wenn meines Bruders Grab ich sehe; Ich steh' so da und denke mir: Wie öd und grauenvoll ist's hier! Und so scharrt man auch mein Gebein Einst in den Schoß der Erde ein!
Dies Auge da wird einst mir brechen, Und diese Lippe nimmer sprechen! Mein Herz schlägt nimmer, es entreißt Dem Leibe dann sich einst mein Geist; Und so scharrt man auch mein Gebein Dann in den Schoß der Erde ein!
Doch warum zagst du, bange Seele? Was ist das Grab, daß es dich quäle? Sank Lazarus nicht auch ins Grab, In der Verwesung Arm hinab?
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