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Joh. Chastellain, Märtyrer in Metz, † 1525. 12. Januar.
Die aber hohen Mutes sind,
Die stürzt der Herr vom Stuhl; Drum werd ich herzlich gern ein Kind, Und geh in Christi Schul'.
Er giebt mir einen Kindersinn, Ich werd und bleibe klein, Und habe davon den Gewinn, Dem Höchsten nah zu sein.
Der Hohe und Erhabene Hält Seine Kinder wert,
Und sieht gern auf das Niedrige Im Himmel und auf Erd'.
Drum siehe dich, mein Herz und Geiſt, Nach anders nichts mehr um
Als dem, was unverwelklich heißt, Nach jenes Lebens Ruhm.
N. 2. v. Zinzendorf.
Stimmen der Märtyrer.
( Quid tyranne, quid minaris.) Was, Tyrann, was soll dein Dränen? Was für Pein du mir erwählt, Was du noch erfinnst von neuem, Achtet nicht, wen Liebe stählt.
Süß ist mir, das Kreuz zu dulden, Machtlos, was mir Schmerzen schafft: Lieber tot, als Schmach verschulden! Größer ist der Liebe Kraft.
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