4. Januar.
Zacharias und Elisabeth.
4] Der Herr behütet alle, die Ihn lieben.
Psalm 145, 20.
Die Nacht ist kommen, D'rin wir ruhen sollen; Gott walt's zu Frommen, Nach seinem Gefallen; Daß wir uns leg'n In sein Geleit und Seg'n, Der Ruh' zu pflegen.
Treib', Herr von uns fern Die unreinen Geister; Halt' die Nachtwach' gern, Du selbst, unser Schußherr. Nimm Leib und Seele Unter Deine Flügel; Send' uns Dein Engel.
Laß uns einschlafen Mit guten Gedanken, Fröhlich aufwachen Und von Dir nicht wanken. Laß uns mit Züchten Unser Thun und Dichten Zu Dein'm Preis richten.
Pfleg' auch der Kranken Durch Deinen Geliebten; Hilf, Hilf den Gefang'nen, Tröst' alle Betrübten, Pfleg' auch der Kinder, Sei selbst ihr Vormünder, Des Feind's Neid hinder'.
Bater, Dein Name Werd' von uns gepriesen, Dein Reich zu komme, Dein Will' werd' bewiesen, Frist' unser Leben, Wollst die Schuld vergeben,
Erlös' uns! Amen.
Altes böhmisches Lied, gedichtet von Petrus Herbertus.
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