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2. Der Frühling schenkt Wonne und Leben der wiedererwachten Natur; es grünen die Bäume, die Reben, die Saaten, die Wiesen, die Flur! Der Sommer mit heißeren Tagen, reift, was ihm der Frühling ges bar, und bringt, wenn ermattet wir klagen, sanft kühlende Früchte uns dar.
3.
4.
Den legten, erfreulichen Segen gewährt uns die herbstliche Zeit: dann reift uns die Traube entgegen, das Herz zu erquicken bereit.
5
und schüttelt vom kalten, Gefieder der Winter uns Schnee auf die Flur, so schlägt uns sein Stürmen nicht nieder, sein Eislauf ergöget
uns nur.
6. Drum lieb' ich den Wechsel der Zeiten, o Freunde, im wandelnden Jahr! Wie herrliche Freuden bereiten und bringen den Menschen sie dar.
Mässig.
b
I.
Das Wort wir sind zu
III.
Weis- heit aus.
IV.
92. Canon.
Ernst. I.
€
F.
Wir seufzen
vom Glück nicht viel her= aus.
93. Canon.
frieden! macht
-7-*
Dir, Selbst- zu- frie- den= heit,
III.
F
II.
doch hie nie
II.
un- fre
: den
dir, sů= ße See- lenIV.
ruh',
eilt je- des Menschen Wunsch, eilt je- de Handlung zu. 94. Die Sorge für die Seele. Melodie: Nr. 43.
1. Nach meiner Seele Seligkeit laß, Herr, mich eifrig streben! Sollt' ich die mir verlieh'ne Beit in Sicherheit verleben: Wie würd' ich dann vor Dir besteh'n? Wer in Dein Reich wünscht einzugeh'n, muß reines Herzens werden.


