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Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauche der Reformirten Gemeinden
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Andachten und Erweckungen

bist du dir in diesem Augenblicke einer lasterbaften Nei gung und Gewohnheit, irgend einer Hårte, Ungerechtig. keit, Treulosigkeit oder bittern Rachsucht bewußt, so fasse doch ja den herzhaften Entschluß, andres Sinnes zu werden, und führe ihn redlich aus. Spricht dich aber auch dein Gewissen von herrschenden Unordnungen frey, so werde darum nicht sicher. Suche vielmehr mit deinen Mängeln und Schwachheiten immer bekannter zu werden, und halte auch den kleinsten Fehler dir nicht zu gute. Laß dir ihre Ablegung mit Ernst angelegen seyn, und nimm täglich zu in deiner Besserung. Ermahne dich selbst dazu alle Tage, und beweise darin standhafte Treue. Zu dem allen sollst und willst du dich jetzt aufs neue verpflichten. Thue das mit Freuden, so wirst du dich auch mit Zuvers ficht aller Wohlthaten der Erlösung getrösten können. Es geschehe also, Herr Jesu, du Stifter meiner Seelig keit! wie soll ich dir vergelten alle deine Wohlthaten! ich übergebe mich ganz dir und den Erweckungen deines Geis. stes und Wortes. Das sey meine Freude, daß ich mich zu dir halte. Mache mich heilig, mache mich seelig! Amen.

Ebr. 12, 2. Laffet uns auffehen auf Jesum, den An­fänger und Vollender des Glaubens!

10. Dankbare Empfindungen nach der Communion.

Tit. 2, 14. Christus hat sich selbst für uns gegeben, auf daß er uns erlösete von aller Ungerechtigkeit, und reinigte ihm selbst ein Volk des Eigenthums! das fleis sig wäre zu guten Werken. Apes

maisa

Ich danke dir von Herzen, Herr Jesu, für allen Trost

und für alle Stärkung die du mir jest in dem Genuß deines Abendmahls hast darreichen wollen. Hilf mir nun auch, daß sich die Frucht davon an mir zeige, mich vor jeder Art der Verfündigung hüte, und in allen rechtschaf fenen Gesinnungen dir ähnlich zu werden trachte. Das ist nun wohl auch jetzt mein ganzer Ernst; Und wie sollt er es nicht seyn, bey dem so lebhaften erneuerten Anden

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