Druckschrift 
Vollständiges Christkatholisches Gebethbuch / von Michael Hauber, Erzbischöfl. geistl. Rathe, Hofpreidiger und Hofkaplan. Mit Bewilligung des Fürsterzbischöfl. Ordinariates Wien, der hochw. General-Vicariate der Erzbisthümer München-Freysing u. Bamberg, und der Bisthümer Augsburg [usw.]
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and für die Verstorbenen.nlg X 551

daß dieß auch mir begegnen könne, und daß meine Entschul digung dann fruchtlos und thöricht seyn würde, wenn ich sagen wollte: das hätté ich nicht gedacht! ni 350 ni mod him Bot obor chilustbldent binoso dun sid

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Ich werde endlich nur einmal sterben. Großer Gott! Das Grab giebt keinen mehr zurück. Der Mensch tritt hin über in das Haus der Ewigkeit; dort wird er gerichtet; dort wird er berufen, ewig im Himmel glücklich zu seyn, oder ewig in der Hölle zu verzweifeln. Fest werden die Thore zugeschlossen, wenn er einmal durch sie gegangen ist. Er Sobald als meine Seele ihren fann nur einmal sterben. Leib verlassen, so wird ihr Loos in der Ewigkeit entschieden. Wenn der Tod mich in meinen Verirrungen ergreift, meine Seele beladen mit ihren Sünden hinauswirft aus dem Körs per; so wird mir keine Neue, feine Zhráne mehr auch nur eine Stunde kaufen können. Ich werde ewig verloren seyn, wenn ich einmal verloren bin. Gott der Güte und der Er barmungen, wie sehr foll mein Herz bey diesem Gedanken ere schüttert werden! Was können die Freuden der Sinne, die Wolliste des Lebens, die Herrlichkeiten der Erde Schis für mich haben, wenn ich dieses betrachte?- Ich will dir mein Herz weihen, fromme, himmlische Tugend! ich will mich fest an dich anklammern, heilige, katholische Religion! ihr allein konnt mich retten; ihr könnt machen, daß ich nicht nur vor der Gewißheit des Todes, vor seiner unbekannten Ankunft nicht zittere, sondern mich auch seiner freue. Weit von mir, o ihr Sünden, und ihr unreinen, flüchtigen, augenblickli chen, ungetreuen Freuden und Schätze der Erde! ich will meis nem Vater im Himmel dienen, ich will ein Christ seyn, ich will mit seiner Gnade streiten wider alle Versuchungen, und überwinden; ich will Gutes thun so viel und so eifrig, als ich kann, um mir Verdienste zu fammeln, um den Beyfall meines Gottes zu haben, und um der Bestimmung getreu zu bandeln, wegen der Er mich auf diese Erde fette. Ich will mich um solche Güter bemühen, die mir auch der Tod nicht rauben kann. Dann mag er auftreten, wann er will, er foll mir willkommen seyn; dann ist er nichts für mich, als ein Ruf meines Vaters, der sein treues Kind von der Arbeit zur Ruhe führt.