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Bettler sieht man hier bei Reichen liegen; Helden, dürstend einst voll Muth nach Siegen, Ruhen neben Feigen waffenlos.
Mensch! du sträubst dich vor dem Tod vergebens, Sieh' am Grab das Ziel des Erdenlebens;
Alle birgt der Erde Mutterschoos. Hochmuth beugt sich vor dem Todgerippe, s Seinen Zahn verliert der blaffe Neid, Und kein Steuerman entgeht der Klippe, Arm wird hier die größte Herrlichkeit. Hier verstummt der laute Ruf der Freuden; Hier verhallt das lange« Ach» der Leiden. Dem, der wahre Schätze sich erworben, Ist nicht Alles mit dem Leib gestorben,
Er ist's, den des Todes Pfeil nur trifft. Im Vergeltungsbuch ist eingetragen, Was er Gutes that in seinen Tagen, Unauslöschbar mit der Flammenschrift.
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Und Wenn einst an jenem großen Tage Jesus hält die streng- gerechte Wage,
Wenn der Weltposaune Ton erschallt, Wenn vom Himmelszelt die Sterne fallen,
Und der Schreckensten mit Sturmgewalt Gräber aufsprengt und der Grüfte Hallen, d Dann wird dem des Himmels Sternenkrone Dargereicht von Christi Hand zum Lohne, Der in seinem Herzen treu bewahrt, Was der Herr uns hat geoffenbart.


