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War ich dem Guten treu, versäumt ich keine Pflicht; Scheut' ich den Menschen nur, nicht Gottes 10 bin di gore Angesicht?-( hi and a compuda eichin
Friedlich ladet mich die Abendstunde zur füßen Ruhe ein, doch will, ehe ich mich dem Schlafe überlasse, ich noch vorher meine Gedanken zu Dir, o Gott und Bater! erheben, um Dir meinen innigsten Dank für Deine mir heute vielfach erwiesenen Wohlthaten mit kindlichem Herzen abzustatten.di čus
Aber machte ich mich durch mein heutiges Verhalten dieser vielen und großen Beweife Deiner Güte ge= gen mich auch würdig? Lebte ich heute im beständigen Kampfe gegen meine Gewohnheitsfünden? War ich fromm, fleißig, folgsam, freundlich, rein?
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tete ich Gutes nach Kräften, und hintertrieb ich alles Böse?- Leider war dies bei mir nicht ganz der Fall! Mit tiefer Scham bekenne ich darob meine Schuld. O, verzeihe mir, Albarmherziger und Allgütiger! meine Kälte im Bestreben nach Zugend und Vollkommenheit.
Schnell und unbemerkt entflieht die kurze Lebenszeit. Jede Stunde, ja jeder Augenblick ist kostbar, und bringt mich dem Alter, in welchem ich ärndten foll, was ich in meinen frühern Lebenstagen Gutes fäete, immer näher. Laß mich daher nach Deinem göttlichen Willen leben und immerhin nur nach dem Beffern streben und trachten, damit ich einst beim Weltgerichte als guter und getreuer Diener, als ge= rechter Verwalter, als treuer Verwender der mir anvertrauten Talente befunden werde.
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