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denke, so finde ich vieles, worin ich Deinen heiligen Geboten entgegen handelte.
Ich entschuldige mich nicht, ich erkenne meinen Irrthum; aber Du, Herr! wirst mich entschuldigen, der Du die Schwachheit der Sterblichen kennst. Was kann ein Geschöpf, das aus Thon gemacht ist, und ein schwaches Moosrohr, das sich unter dem Sturme der Leidenschaft beugt?
Ich erkenne, daß ich Deiner Liebe entgegen gehandelt habe, und mir ist leid- nicht leid, weil ich nun Deiner Hilfe bedarf, oder weil ich mich vor der Strafe fürchte, nein, Deinetwegen allein ist mir leid, weil ich Dich so spät erkannt habe; weil ich weiß, wie sehr Du mich liebst, und wie wenig ich Dich geliebt habe.
Könnten Martern Deine Gerechtigkeit besänftigen, so würde ich sie gern erdulden; könnten neue Höllen das Unrecht gut machen, das ich that, so verschließe ich mich in diese Höllen; und raube mir den Gedanken Deiner Liebe nicht! Aber Deine Strafen sind nicht Nache. Daß das Unrecht uns durch sich selbst zur Erkenntniß führe, das ist Dein Wille, das ist das Gesetz Deiner Liebe.
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Herr! ich erkenne nun; verschließe mir also Deine Arme nicht, in die ich wieder zurückkomme.
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