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Tägliches Hand-Buch in guten und bösen Tagen, das ist Aufmunterungen, Gebete und Gesänge 1) Für Gesunde; 2) Für Betrübte; 3) Für Kranke; 4) Für Sterbende; wie auch Sprüche, Seufzer und Gebete den Sterbenden vorzusprechen nebst Fest- Andachten ... / von Johann Friedrich Stark
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ihr Morgen- Gebet.

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Wenn sie aber sich und ihr Kind in die Hand Got­tes empfohlen hat, so kann sie auch desto getroster auf die göttliche Hülfe sich verlassen. Sie soll 1) Gott danken für die verliehene Nachtruhe, 2) sich und ihr Kind Gott übergeben und anbefehlen, daß er sie be­hüten, segnen und bewahren wolle. 3) Sie soll auch mit guten Gedanken den Tag hinbringen und die be­stimmte Ruhe mit Danksagung genießen. 4) Und so ja noch Beschwerlichkeiten übrig wären, welche sich nach der Geburt einzufinden pflegen, dieselben mit Ge­duld ertragen, und glauben, daß der Gott, der so herrlich sie aus den Nöthen geführt hat, werde das übrige Weh auch in Gnaden abwenden.

Gebet.

du gnadenreicher Gott, Vater, Sohn und heiliger Geist! ich erhebe in dieser Morgenstunde zu dir mein Herz, Mund und Hände, und danke dir für den gnä­digen Schuß, den du mir diese Nacht geleistet haft. Dein Engel hat um mein Bette gewacht, daß mich kein Unfall be­rührt; du hast mich und mein Kind be­wahrt, und mich diesen Morgen fröh­lich wieder die liebe Sonne erblicken lassen. Herr, Herr! wie groß ist deine Güte, welche alle Morgen neu ist. Deine Gnade hat mich die Nacht umge­ben; dein Schuß ist um mich gewesen, und deine Barmherzigkeit hat mich be­