Druckschrift 
Evangelisches Gesangbuch der Bremischen Gemeinden
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Loblieder.

Der nicht im Sturm und im Wetter vergehet.

5. Freut sich mein gläubiges Herz in dem Lichte, Dank' ich es, ewige Sonne, nur

dir!

Wenn ich mein Seufzen zum Him­mel hin richte,

Trittst du gar bald, o mein Tröster, zu mir;

Zeigest im Hoffen

Glänzend mir offen,

Was mich soll ewig und herrlich ergößen, Wann du mich wirst in dein König­reich setzen.

6. Herr, bin ich selig, so laß es mich wissen, Schreib' es lebendig mir tief in den Sinn!

Lehre mich willig die Eitelkeit missen, Glaubensgehorsam nur sei mein Gewinn,

Daß ich nach Klagen Freudig mag sagen: ,, Seht, aus der Schaar der ver­

lorenen Sünder Schafft der Allselige selige Kinder." Abraham Hinkelmann.

17

Dem, dessen Lob der Engel Heer Im Himmel stets erhebt.

17.

Mel.: Lobt Gott, ihr Christen 2c. 1. Nun danket all' und bringet Ehr',

Die ihr auf Erden lebt,

2. Ermuntert euch und singt mit Schall

Gott, unserm höchsten Gut, Der seine Wunder überall Und große Dinge thut;

3. Der uns vom Mutterleibe an

Frisch und gesund erhält Und, wo ein Mensch nicht helfen kann,

Sich selbst zum Helfer stellt; 4. Der, ob wir ihn gleich hoch betrübt,

Doch bleibet gutes Muths, Die Straf' erläßt, die Schuld vergiebt Und thut uns alles Gut's.

5. Er gebe uns ein fröhlich Herz, Erfrische Geist und Sinn Und werf' all' Angst, Furcht, Sorg' und Schmerz

In's Meeres Tiefe hin.

6. Er lasse seinen Frieden ruhn Auf unserm Vaterland,

Er gebe Glück zu unserm Thun Und Heil in allem Stand.

7. Er lasse seine Lieb' und Güt' Beständig mit uns gehn; Was aber ängstet und bemüht, Gar ferne von uns stehn.

8. So lange dieses Leben währt, Sei er stets unser Heil Und bleib' auch, wenn wir von der Erd' Abscheiden, unser Theil.

2