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Evangelisches Gesangbuch der Bremischen Gemeinden
Entstehung
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Gottes Wesen.

Deß, der so große Wunder thut!| Daß du durch deinen Todesschmerz Alles, was Odem hat, rufe Amen Und bringe Lob mit frohem Muth. Ihr Kinder Gottes, lobt und preist

Mir dein Erbarmen hast bewiesen, Geheilet mein verwundet Herz, Vom Sündenjoche mich befreit, Mich dir zum Eigenthum geweiht. 5. Auch dir sei ewig Ruhm und Ehre,

Vater und Sohn und heil'gen Geist.

Hallelujah! Hallelujah!

Johann Daniel Herrnschmidt.

8.

Eigene Melodie. 1. O daß ich tausend Zungen hätte

Und einen tausendfachen Mund! So stimmt' ich damit in die Wette Vom allertiefsten Herzensgrund Ein Loblied nach dem andern an Von dem, was Gott an mir gethan.

2. O daß doch meine Stimme schallte

Bis dahin, wo die Sonne steht! O daß mein Blut mit Jauchzen wallte,

So lang' es noch im Laufe geht! O wär' ein jeder Puls ein Dank, Ein jeder Odem ein Gesang!

3. Dir sei, o allerliebster Vater, Unendlich Lob für Leib und Geist, Für alles, mildester Berather, Was deine Güte mir erweist, Was du in deiner ganzen Welt Zu meinem Nußen haft bestellt. 4. Mein treuster Jesu, sei ge­priesen,

O heilig werther Gottesgeiſt, Für deines Trostes süße Lehre, Die mich ein Kind des Lebens heißt:

Ach, wo was Gut's von mir ge­schicht,

Das wirket nur dein göttlich Licht.

6. Wer überströmet mich mit Segen?

Bist Du es nicht, o reicher Gott? Wer schüßet mich auf meinen Wegen?

Du, du, o Herr, Gott Zebaoth! Du trägst mit meiner Sünden­schuld

Unsäglich gnädige Geduld.

7. Ich hab' es ja mein' Lebetage So oftmals, o mein Gott, gespürt, Daß du mich unter vieler Plage Durch manche Trübsal hast ge­führt;

Denn in der größesten Gefahr Ward ich dein Trostlicht ſtets gewahr.

8. Wie sollt' ich nun nicht voller Freuden

In deinem steten Lobe stehn? Wie sollt' ich nicht im tiefsten

Leiden