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Blumen aus Tirol : ein Büchlein zur Erbauung und Unterhaltung / gesammelt von einem Priester der Diözese Brixen
Entstehung
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Mahlknecht Joh. Dominik.

mer schlecht und so ärmlich gekleidet, daß ihm nicht selten von mitleidigen Fremden Almo­sen angeboten wurde, daß er aber nie an­nahm. Zur Ersparung der Ausgabe für Nachtquartier schlief er entweder in einer Scheu­nein einem Stalle, oder in einer leeren Waarenkiste. So farg aber und streng dieser seltene Mann mit sich selbst war, so freigebig spendete er, nachdem er sich einmal ein großes Vermögen gesammelt hatte, milde Gaben an Arme. Kein Bedrängter sprach ihn unerhört an, und seine Hilfe war mei­stens ergiebig. Insbesondere erhielten seine dürftigen Verwandten so reichliche Geschenke, daß diese wenigstens auf 12,000 Gulden be­rechnet werden können. Noch mehrere Jahre vor seinem Tode widmete er große Summen für nützliche und wohlthätige Stiftungen al­ler Art. Dabei ward nicht nur sein Hei­matthal, sondern auch manche andere Ort­schaft in Tirol und in Desterreich wohlwol­lend bedacht. Einen Antheil von 68,000 Gulden schenkte er den Armenanstalten in Kastelrut, Bozen und Karneid, und 21,300 Gulden den Spitälern in Wien, Linz, Fran­kenmarkt, Innsbruck, Ala und Sankt Ulrich. Mit 68,075 Gulden gründete er Seelsorger­

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