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diese stille Felsengruft die Harfe zu dem Osterpsalme:
Auferstehn, ja auferstehn wirst Du, Mein Staub, nach kurzer Ruh'! Unsterblich's Leben
Wird, der dich schuf, dir geben. Halleluja!
Wieder aufzublüh'n, werd ich gesä't!
Der Herr der Ernte geht Und fammelt Garben
Uns ein, die wir hier starben! Gelobt sei Er!
Tag des Danks, der Freudenthränen Tag,
Du meines Gottes Tag! Wenn ich im Grabe
Genug geschlummert habe,
Erweckst Du mich!
Wie den Träumenden wird's dann uns sein;
Mit Jesu geh'n wir ein
3u Seinen Freuden!
Der müden Pilger Leiden Sind dann nicht mehr.
Ach, ins Allerheiligste führt mich
Mein Mittler.
Dann leb' ich
Im Heiligthume
3u Seines Namens Ruhme In Ewigkeit.
Gebet.
O Jesu Christe, mein Herr und mein Erbarmer, der Du die Fesseln des Todes und der Hölle zerbrochen, das Gefängniß gefangen geführt und als königlicher Sieger zur Rechten des Vaters throneft! Dir nahe ich heute in heiliger Sabbathsstille und flehe betend zu Dir um Gnade. Die Zeit der heiligen Fasten ist nun vorüber; ich bin Dir gefolgt auf allen Deinen Schmerzenswegen, habe die Nacht voll Angst und Schmerzen mit Dir durchwacht, bin mit Dir auf dem Delberge gewesen, habe Dein Niedersinken in den Staub, Dein Ringen im Gebetskampfe, Deinen triefenden Blutschweiß gesehen; habe Dich in das geistliche und weltliche Gericht begleitet, den Spott und die Schmåhungen Deiner Feinde, den Verrath und die Verleugnung


