Rufe gefolgt sind:» Kommt her alle, die ihr mühselig und beladen seid, Ich will euch erquicken.« Das ist die verachtete Schaar von Kranken, Bettlern und armen Sündern, zu welchen das Wort ges sprochen wird:» Nehmet, esset, das ist mein Leib! nehmet, trinket, das ist Mein Blut!«<- Wer ist es, der so spricht? Es ist der Herr Jesus, von welchem wir bekennen:» Er ist wahrhaftiger Mensch und Er ist wahrhaftiger Gott!« Er spricht's nicht durch die Jahrtausende zu uns herüber in dieſe
Stunde
nein! Er ist so gewiß noch jetzt in
Seinem Abendmahle gegenwärtig, als Er in jener Stunde gegenwärtig war, wo Er im Kreise Seiner Jünger saß und ihnen das Brot brach und den Kelch segnete. Sein göttliches Herz ist auch jetzt noch die Quelle der Liebe, welche sich in alle bußfertigen und gläubigen Seelen ergießt; Sein heiliger Mund seg= net und heiligt auch heute noch Brot und Wein und spricht:» Das ist Mein Leib! das ist Mein Blut!«< Seine gebenedeiten und allmächtigen Gnadenhände theilen immer noch das heilige Pfand der Liebe aus und Seine Diener sind dabei nur die sichtbaren Werkzeuge, die alles thun auf Seinen Befehl, in Seiner Kraft, in Seiner Liebe; das leibliche Auge sieht sie, das geistliche Auge erblickt Ihn und das gläubige Herz fühlt und erfährt seine beseligende Nähe; es genießt Seinen wahren Leib und Sein wahres Blut zum ewigen Leben. Es gedenkt nicht blos des abwesenden, es umfaßt den gegen= wärtigen Jesum, es umfaßt Ihn viel inniger noch, als Simeon, da Er auf Seinen Armen ruhete, als jene Sünderin, da sie Seine Füße küssete und Sein Haupt falbte; es tritt mit Shm die allerinnigste Verbindung, wie die Rebe zum Weinstock, wie das
-
23
-


