Anhang.
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Stadt, dein Vaterland, In Beschwerden unterstüße, Halt fie feft in deiner Hand!
2. Viele Kranke haft geheilet, Die mit Andacht dich verehrt; In der Noth haft Hülf' ertheilet Denen, so darnach begebrt. Laß dieselbe uns auch finden In der Krankheit, in der Pein, Laß das Trübe bald verschwinden Durch des Himmels Gnadenschein.
3. Heil'ger Bischof, doch vor allem Meiner Seele Schirmer sei; Laß sie nicht in Bosheit fallen, Halte sie von Sünden frei. Führ mich also, daß ich wandle Auf dem Weg zur Seligkeit, Und hingegen nimmer handle Wider meine Schuldigkeit.
4. Wenn der Satan mich will schrecken Und zu streiten ist bereit, Zeige mir, wie mich muß decken mit dem Schild der Frömmigkeit, Wie durch Glauben, Hoffnung, Liebe. Meinem Feind entgegen geb', Und durch andre Tugende triebe Ihn ganz überwunden seh? GE THIS
5. Will die Wollust mich verleiten, Welche Sinn und Herz verkehrt, Will mich Hoffahrt, 3orn bestreiten, Oder was die Welt sonst lehrt: Lebre du, wie ich soll leben, Rein, geduldig in der Still', Auch den Willen so ergeben, Daß nur wollt, was Gott will,
6. Endlich, Bernward, wenn ich fierbe, Wenn's an Menschenhülf' gebricht, Alsdann Gnad' von Gott erwerbe, Seelenhirt, verlaß mich nicht, Will der böse Feind mich plagen, Brauche du den Hirtenstab; Wirst denselben bald verjagen Und zur Hölle treiben ab.
7. Bitt in solchen legten Stunden Mir die wahre Neu' und Leid, So durch Jesu viele Wunden Gott zu geben ist bereit; O wie werd' ich dann da oben In vergnügter Sichere heit Mit dir dessen Güte loben Durch die ganze Ewigkeit.
329. Godebard, zu deinen Füßen Wir uns werfen, ich zu grüßen, Unser Hirt und Vater bist. Seid gegrüßet, o ihr reine und beglückte Leibsgebeine, Deren Ruhplaß bei uns ist.
2. Schon vor vielen hundert Jahren Hat man stets dahier erfahren, Daß dich preise jeder Ort. Hier ein Jeder dich verehret, Hülf' und Trost durch dich begehret, Haft ges lehret Gottes Wort.
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