144
3. Herr, was ist der Mensch, daß du dich seiner so an nimmst? Und des Menschen Kind, daß du ihn so achtest?
Psalm 144. 145.
4. Ist doch der Mensch gleich wie nichts; seine Zeit fährt dahin, wie ein Schatten.
5. Herr, neige deine Himmel, und fahre herab, taste die Berge an, daß sie rauchen.
6. Laß blitzen und zerstreue fie, schieße deine Strahlen und schrecke sie.
7. Sende deine Hand von der Höhe, und erlöse mich, und errette mich von großen Wassern, von der Hand der fremden Kinder,
wachsen in ihrer Jugend, wie die Pflanzen, und unsere Töchter, wie die ausgehauenen Erter, gleichwie die Paläste;
13. Und unsere Kammern voll seien, die heraus geben können einen Vorrath nach dem andern, daß unsere Schafe tragen tausend und hundert tausend auf unsern Dörfern,
14. Daß unsere Ochsen viel erarbeiten, daß kein Schade, kein Verlust, noch Klage auf unsern Gassen sei.
15. Wohl dem Volke, dem es also geht. Aber wohl dem Volke, deßß der Herr sein Gott ist.
8. Welcher Lehre ist kein nütze, und ihre Werke sind falsch.
9. Gott, ich will dir ein neues Lied singen, ich will dir spielen auf dem Psalter von zehn Saiten.
1. Ein Lob Davids.
10. Der du den Königen Ich will dich erhöhen, mein
Gott, du König, und deinen Namen loben immer und ewiglich.
Sieg gibst, und erlösest deinen Knecht David vom mörderischen Schwert des Bösen. 11. Erlöse mich auch, und errette mich von der Hand der fremden Kinder, welcher Lehre ist kein nütze, und ihre Werke find falsch.
2. Ich will dich täglich loben, und deinen Namen rühmen immer und ewiglich.
3. Der Herr ist groß und sehr löblich, und seine Größe ist unaussprechlich,
12. Daß unsere Söhne auf
4. Kindeskinder werden deine
Psalm 145.
Lobspruch für das Reich Christi und dessen Wohlthaten.


