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Evangelisches Gesangbuch der Bremischen Gemeinden
Entstehung
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Gottes Wesen.

Daß du durch deinen Todesschmerz Denn in der größesten Gefahr Mir dein Erbarmen hast bewiesen, Ward ich dein Trostlicht stets gewahr. Geheilet mein verwundet Herz, 8. Wie sollt' ich nun nicht voller Vom Sündenjoche mich befreit, Freuden Mich dir zum Eigenthum geweiht. 5. Auch dir sei ewig Ruhm und Ehre,

heilig werther Gottesgeist, Für deines Trostes süße Lehre, Die mich ein Kind des Lebens heißt: Ach, wo was Gut's von mir geschicht, Das wirket nur dein göttlich Licht. 6. Wer überströmet mich mit Segen? Bist du es nicht, o reicher Gott? Wer schüßet mich auf meinen Wegen? Du, du, o Herr, Gott Zebaoth! Du trägst mit meiner Sündenschuld Unsäglich gnädige Geduld.

7. Ich hab' es ja mein Lebetage So oftmals, o mein Gott gespürt, Daß du mich unter vieler Plage Durch manche Trübsal hast geführt;

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Nun dan ket 2l= le Der große Din- ge

Hän- den,

En den;

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In deinem steten Lobe stehn? Wie sollt' ich nicht im tiefsten Leiden Einher als Held und Sieger gehn? Ja, fiele auch der Himmel ein, So will ich doch nicht traurig sein.

9. Ich will von deinerGüte singen, So lange sich die Zunge regt; Ich will dir Freudenopfer bringen, So lange sich mein Herz bewegt; Ja, wenn der Mund wird sprachlos sein,

2. Der ewig reiche Gott Woll' uns bei unserm Leben Ein immer fröhlich Herz Und edlen Frieden geben,

So stimm' ich doch mit Seufzen ein. 10. Ach, nimm das arme Lob auf Erden,

Mein Gott, in allen Gnaden hin, Im Himmel soll es besser werden, Wenn ich wie Gottes Engel bin. Da sing' ich dir im höhern Chor Viel tausend Hallelujah vor.

Menter.

9.

3. Crüger. 1649.( rhythm.)

Gott Mit Her- zen, Mund und thut An uns und al= len

Der uns von Mut- ter- leib Und Kin- des- bei- nen

an Un- zäh- lig viel zu gut' Und noch jetz- und ge- than.

Und uns in seiner Gnad' Erhalten fort und fort, Und uns aus aller Noth Erlösen hier und dort.