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Der Chor-Sänger, ein Gesangbuch zum Gebrauch beim Vor- und Nachmittäglichen Gottesdienste
Entstehung
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Vorwort.

Noch einige Bemerkungen und Berichtigungen.

In den Antiphonen hat man die Intonation: bestimmt nach dem römischen Directorium. Wo eine Antiphon oder ein anderes Gesangstück einem der trans­ponirten Töne 9-14 angehört, hat man dies nur ausnahmsweise angegeben, wenn dazu ein besonderer­Grund vorlag.

Aus Versehen ist die Messe In festis duplicibus I et II classis, statt am Weihnachtstage, schon an der Weihnachtsvorfeier S. 54 eingeschaltet, wo doch das Gloria nicht gesungen werden soll. Man singe an diesem Tage cher das Kyrie S. 11, doch ohne: Gloria und Credo.

XIII

Wo Drudfehler der vorigen Ausgabe oder andere Fehler beseitigt worden sind, möge man solche Verbesse rungen nicht selbst für Druckfehler halten, sondern das hier Angebotene mit Nachsicht aufnehmen und zu Got tes Ehie recht eifrig gebranchen.

Beispiel zur Erklärung der Tabelle auf Seite VIII.

Wünscht man das Dixit Dominus zu singen nach dem Tone 4, fin.. 2, so frägt man sich vor allem ob man in dem Psalm( S. 22.) alle vier­fette Eylben, oder nur einen Theil derselben in Acht zu nehmen habe. Um dies zu wissen sucht man auf der Tabelle, in der ersten Spalte links, welche die Tonarten enthält, den Ton 4, fin. 2; daneben rechts, in der Spalte­A( welche ette Sylben zu achten) findet man die Zahl 1; diese Zahl 1 sucht man nun rechts in der Erklärung der Zahlen, oben in dem Abschnitt A, und da findet man neben der Zahl 1, die Antwort: ,, Man beobachte nur die letzte Sylbe der Med. u. Term. Auf welcher Sylbe soll man aber jetzt die Med. u. Term. beginnen? Als Antwort findet man links unter B, in der dritten und vierten Spalte, die Zahlen 4, 4. Vanz suche nun rechts in der Erklärung der Zahlen, Abschnitt B, die Erklärung dieser Zahlen a) für die Med. und lese dort neben Zahl 4 die­Worte: Die Mediation beginnt auf der zweiten Sylbe vor der letzten fetten." dann b) für die Teim.; do t steht neben der Zahl 4: Die Term beginnt auf der dritten Sylbe vor der letzten fetten."

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