den dreifachen Sabbath.
Freude dich preisen in dem Tempel der Herrlichkeit; dawerde ich das Heilig, Heilig, Heilig mit allen Engeln und Cherubinen anstimmen. Ach, mein GOtt! laß mich dereinsten zu solcher Seligkeit gelangen!
Da wird sein das Freudenleben, Da viel tausend Seelen schon Sind mit Himmelsglanz umgeben, Stehen da vor GOttes Thron; Da die Seraphinen prangen Und das hohe Lied anfangen, Heilig, Heilig, Heilig heißt GOtt der Vater, Sohn und Geist. Amen.
Gefang.
Mel. O GOtt, du frommer GOtt.
21
1. Es bricht der Sabbath an, Der Tag, den fromme Seelen, Um mit GOtt umzugeh'n, Zu ihrer Ruh erwählen; Der Tag der heilig ist, Den GOtt hat selbst gemacht, Der wird von ihnen auch Erbaulich hingebracht.
2. An diesem pflegen sie, Ganz früh vor GOtt zu treten, Sie bringen ihn auch hin Mit Lesen, Singen, Beten; Ihr Herz ist von der Erd Allein zu GOtt gericht't, Es freuet sich in ihm und seinem Gnadenlicht.
3. Ein Sabbath wird darauf, Wenn dieser nun vergangen, Als welcher geistlich heißt, Von ihnen angefangen, Da sie von Sünd und Schand Und von der Bosheit ruh'n, Und das mit allem Fleiß, Was Gott befiehlet, thun.
4. Der Sabbath hört nicht auf, Er dau'rt durchs ganze Leben, Indem sie alle Stund Ihr Herz zu GOtt erheben; Der Herzens Harfe spielt, Die Zunge lobet GOtt, Und dieser Sabbath währt Sogar bis in den Tod.
5. Der Sabbath wird Nach diesem erst Dort in der Seligkeit, Wo selbst die Frommen stehen In großem Glanz und Licht, Wie Sonnen angekleidet, Wo Ruhe, Fried und Freud' Sie labt in Ewigkeit.
6. Wohlan! wer einstens will Zu dieser Ruh gelangen, Der muß den Sabbath hier, Wie sichs gebührt, anfangen; Er sei und bleibe fromm, Und nehm im Glauben zu, So kommt er nach dem Tod Zur wahren Sabbathsruh.


