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daß ich die Milde, die Du gebietest, liebe, die Liebe schäße und die Barmherzigkeit wünsche. Diese suche ich, nach dieser strebe ich), wegen dieser ruft und klopft dieser Dein armer und dürftiger Knecht an die Thüre Deiner Barmherzigkeit. Und wenn ich von Dir die süße Gabe Deiner reichlichen Freigebigkeit empfangen habe, ohne daß ich in Dir und wegen Dir jeden Menschen so geliebt hätte, wie ich sollte oder wünschte, so erbitte ich jetzt für alle Deine Barmherzigkeit. Es giebt jedoch Manche, gegen welche Du mein Herz zunächst und in ganz besonderer Weise zur Liebe verpflichtet hast, und für die ich deßhalb auch um so inniger zu beten wünsche. Ja, Dein Diener, o mildester Herr, will für seine Freunde beten. Freilich zwar, wenn ich nicht einmal genug vermag, mir selbst Vergebung zu erbitten, wie soll ich Deine Gnade für Andere zu erflehen wagen? Und der ich selbst ängstlich nach Vermittlern suche, mit welchem Vertrauen. werde ich für Andere als Vermittler vor Dich treten dürfen? Doch Du befiehlst mir, für sie zu beten und meine Liebe verlangt darnach. Möge denn der Gehorsam gegen Dein Gebot meine Kühnheit entschuldigen und möge die Liebe, welche mich leitet, die Menge meiner Sünden decken.
So bete ich denn zu Dir, o milder und gütiger Gott, für Diejenigen, welche mich um Deinetwillen lieben und von welchen Du weißt, daß sie mich lieben und daß ich ihnen zugethan bin. Liebe Du sie, o


