und sein Wesent.
13
Lust, nicht du und deine ter, zählest du die Thränen, Freuden.
die ich meine! Du siehst und wägest meinen Schmerz und stärkst mit deinem Trost mein Herz.
Allgegenwart Gottes.
Mel. Auf, Chriftenmensch! uns ie bist du, Höch
21
fern; du wirfst an allen Enden. Wo ich nur bin, Herr aller Herrn, bin ich in deinen Händen. Durch dich nur leb und athme ich; denn deine Rechte schüßet mich.
6. Odrück, Allgegenwär tiger! dieß tief in meine Seele, daß, wo ich bin,
nur o mein
3. Wenn ich in stiller Einsamkeit mein Herz an dich ergebe und, über deine Huld erfreut, lobsingend dich erhebe, so hörst du es und stehst mir bei, daß ich dir immer treuer sei.
4. Du merkst es, wenn des Herzens Rath verkehrte Wege wählet; und bleibt auch eine böse That vor aller Welt verhehlet, so weißt du sie und strafest mich zu meiner Beßrung väterlich.
5. Du höreft meinen Seufs zern zu, daß Hülfe mir erscheine. Voll Mitleid, Va
zur Zuflucht wähle; daß ich dein heilig Auge schen und dir zu dienen eifrig sei.
7. Laß überall gewissens haft nach deinem Wort mich handeln und stärke mich dann auch mit Kraft, vor dir getroft zu wandeln. Daß du, o Gott, stets um mich seist, das tröst und beßre meinen Geist.
2. Was ich gedenke, weis: sest du; du prüfest meine Seele. Du siehst es, wenn ich Gutes thu; du siebst es, wenn ich fehle. Nichts, nichts kann deinem Aug
In eigener Melodie.
entfliehn und nichts mich 22 Allgegenwärtiger!
Hand
ich verborgen, wo ich bin, wollt auch auf schnellen Schwingen mich an die fernsten Meere hin die Morgenröthe bringen.
2. Flieg ich zum Himmel hoch empor, mich unter seinem Sternenchor im Glanze zu verstecken, so bist du da, ziehst mich hervor, und Schande wird mich decken.
3. Steig ich vor deinem Thron hinab ins Haus der Finsterniß, das Grab: du bist auch da zugegen; auch da folgt mir dein Richterstab auf schauervollen Wegen.
4. Der


