V
B
Gott
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Gott, unsern Eingang gleichermaßen, fegne unser täglich Brod, segne unser Thun
und Lassen, segne uns mit selgem Sterben und mach uns zu Himmelserben.
Erste Abtheilung.
Lieder
über
die christlichen Glaubenslehren.
Gott und sein Wesen.
Dasein Gottes.
Mel. Kommt her zu mir
4. Nein, wahrlich nicht von
10 Wer tönnte zwei ungefähr entstanden Him
feln, daß du bist, o Gott! Der ganze Weltbau ist ein Zeuge deines Lebens. 3u sichtbar ists, daß Güt und Macht mit Weisheit ihn hervorgebracht. Nichts ist daran vergebens.
mel, Erd und Meer; so konnte nichts entstehen! Nur du, Gott, schufest die Natur, und einzig deine Creatur ist Alles, was wir sehen.
2. Wohin auch nur mein Auge blickt, da seh ich Ordnung, die entzückt, im Gro ßen und im Kleinen; ich seh und ganz erstaunt bin ich, wie der Geschöpfe Heere sich zu Einem Ziel vereinen.
5. Du bists, der die geschaffne Welt in ihrer Ordnung stets erhält, mit Weisheit sie regieret. Du bist es, der nach seinem Rath auch uns auf unsers Lebens Pfad mit weiser Gnade führet.
3. Eins muß dem andern nußbar sein, daß die sich thres Dasein freun, die sich empfinden können. Und wie? doch wäre die Natur und ihre
6. O wohl mir, Höchster, daß du bist, daß dein Werk Erd und Himmel ist! Nun ist gewiß mein Leben nicht eines blinden Zufalls Spiel, ich darf nach meiner Wün
sche
weise Ordnung nur des Zufalls Werk zu nennen?


