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Gebetlieder.
genügen an deiner Huld, wenn ich muß unterliegen, wenn mich ein Kreuz und auch die Schwermut drückt; denkst du an mich, so wird mein Herz erquickt.
8. Gedenke mein in frank und schwachen Tagen; sei du mein Arzt, so darf ich nicht verzagen. Ist es mir gut, hilsst du mir wieder auf; kommit meine Zeit, schließ ich getrost den Lauf.
9. Gedenke mein, laß mich mein End bedenken und mich zuvor in Jesu Wunden senken. Verlaß mich nicht im legten Kampf und Streit; nimm mich zu dir in himmlischen Geleit.
10. Gedenke mein und denke auch der Meinen nach meinem Tod, laß allen Hilf erscheinen, die mich geliebt und dir sind lieb und wert, daß uns zugleich der Himmel jei beschert.
11. Gedenke mein auch in dem stillen Grabe, daß Seel und Leib vereinte Freude habe. Vergiß mein nicht, ich denke ewig dein mit Ruhm und Dank; mein Gott, gedenke mein!
Joh. Matth. Englert, geb. 1661,+ 1732.
Leg uns nur deinen Segen zu; wo man dir traut, erstattest du durch Segen alle Mängel.
3. Gib, daß uns keine Sorge frißt; laß ein abgöttisch Geizen, das alles Übels Wurzel ist, uns nicht zu Lüsten reizen; laß mich die Lügen nicht zum Schild, das Gold mir nicht zum Gößenbild, den Bauch zum Gott nicht machen.
4. Laß mich nicht Ehre, Lust und Geld mir selbst zum Strid verlangen; gebrauch ich etwa diejer Welt, laß mich nicht daran hangen. Die Zeit ist furz, uns ruft das Grab; laß mich das haben, was ich hab, als wenn ich es nicht hätte.
Mel. Mein Herzens- Jesu zc.
28. Ach Gott des Himmels, lasse mir und allen auf der Erden den uns so väterlich von dir beschiednen Teil stets werden; gib jedem immerdar nach Not sein zugedachtes täglich Brot und ein genügsam Herze!
2. Gib Mäßigkeit und Dankbarkeit, wenn du uns viel be
schieden; und wenn uns weniger bereit, so mach uns doch zufrieden.
5. Ach präge stets mir in den Sinn, daß ich, um hauszuhalten, geseßt in deine Güter bin, fie redlich zu verwalten. Es eilt ja schon der Tag herzu, da willst du, daß ich Rechnung thu von allen deinen Gütern.
6. Gib Frieden und Zufrie denheit auf allen unsern Wegen; verleih uns fromme Obrigkeit und fröne fie mit Segen; die Untern lebre insgemein gewissen haft, gehorsam sein und für die Obern beten.
7. Laß deiner Gnade Sonnenschein in unserm Lande glänzen; laß keine Feinde bei uns ein und schüße unsre Grenzen; laß deiner Engel starke Schar um uns bei drobender Gefahr zur festen Ma er werden.
Ph. Fr. Hiller, geb. 1699,+ 17
mel. Straf mich nicht in deinem
29. Bet- Gemeine, beilge i mit dem heilgen Öle; Jesu G


