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Gesangbuch für die evangelisch-lutherische Kirche in Bayern : [nebst] Anhang kurzer Gebete [und] Ordnung und Form des Hauptgottesdienstes an Sonn- und Festtagen
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Gebetlieder.

16

Segen die Werke meines Amts, die Werke meiner Pflicht, zu thun, was dir gefällt; ach Gott, ver­laß mich nicht!

5. Ach Gott, verlaß mich nicht! ich bleibe dir ergeben. Hilf mir, o großer Gott, recht glauben, christlich leben und selig scheiden ab, zu sehn dein Angesicht, hilf mir in Not und Tod; ach Gott, verlaß mich nicht!

Salomon Frand, geb. 1659,+1725.

Mel. Herr Chrift, der einig 2c.

25. Herr Jesu, Gnadensonne, wahrhaftes Lebenslicht, laß Le­ben, Licht und Wonne mein blö­des Angesicht nach deiner Gnad erfreuen und meinen Geist er neuen; mein Gott, versag mirs nicht.

ich für und für der Sündenwelt absterbe und nach dem Fleisch verderbe, hingegen leb in dir.

6. Ach zünde deine Liebe in meiner Seelen an, daß ich aus innerm Triebe dich ewig lieben fann, und dir zum Wohlgefallen beständig möge wallen auf rechter Lebensbahn.

2. Bergib mir meine Sünden und wirf sie hinter dich, laß al­len Zorn verschwinden und hilf mir gnädiglich. Laß deine Frie­densgaben mein armes Herze

laben; ach Herr, erhöre mich.

7. Nun, Herr, verleih mir Stärke, verleih mir Kraft und Mut; denn das sind Gnaden­werke, die dein Geist schafft und thut; hingegen meine Sinnen, mein Lassen und Beginnen ist böse und nicht gut.

3. Vertreib aus meiner Seelen den alten Adamssinn, und laß mich dich erwählen, auf daß ich mich forthin zu deinem Dienst ergebe und dir zu Ehren lebe, weil ich erlöset bin.

4. Befördre dein Erkenntnis in mir, mein Seelenhort, und öffne mein Verständnis durch dein heiliges Wort, damit ich an dich glaube und in der Wahr­heit bleibe zu Truß der Höllen­pfort.

5. Komm, mich mit Kraft zu rüsten, und freuzge mein Begier samt allen bösen Lüsten, auf daß

8. Darum, du Gott der Gna­den, du Bater aller Treu, wend allen Seelenschaden und mach mich täglich neu; gib, daß ich deinen Willen gedenke zu er­füllen, und steh mir kräftig bei!

Lubw. Andr. Gotter, geb. 1661,+ 1785.

Eigne Melodie.

26. Dir, dir, Jehova, will ich fingen; denn wo ist doch ein solcher Gott, wie du? Dir will ich meine Lieder bringen: ach, gib mir deines Geistes Kraft dazu, daß ich es thu im Namen Jesu Christ, so wie es dir durch ihn gefällig ist.

2. Zeuch mich, o Bater, zu dem Sohne, damit dein Sohn mich wieder zieh zu dir; dein Geist in meinem Herzen wohne und meine Sinne und Verstand regier, daß ich den Frieden Gots tes schmeck und fühl, und dir darob im Herzen sing und spiel.

3. Verleih mir, Höchster, solche Güte, so wird gewiß mein Sing­