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Episteln
Evangelium, Matth. 24, v. 14,28.
Wenn ihr nun seben werdet den Gräuel der Verwüs fung, davon gesagt ist durch den Propheten Daniel, daß er stehe an der beiligen Stätte;( wer das liest, der merke darauf!) alsdann fliebe auf die Berge, wer im jüdischen Lande ist. Und wer auf dem Dache ist, der steige nicht bernieder, etwas aus seinem Hause zu holen. Und wer auf dem Felde ist, der fehre nicht um, seine Kinder zu holen. Webe aber den Schwangern und Saus gern zu der Zeit! Bittet aber, daß eure Flucht nicht geschebe im Winter oder am Sabbath. Denn es wird alsbann eine große Trübfal seyn, als nicht gewesen ist von Anfang der Welt bisher, und als auch nicht wers den wird. Und wo diese Tage nicht würden verkürzet, so würde kein Mensch selig; aber um der Auserwählten willen werden die Tage verkürzet, So alsdann jemand zu euch wird sagen: Siehe, hier ist Christus oder da: so follt ihr es nicht glauben. Denn es werden falsche Christi und falsche Propheten aufflebn, und große Zeis chen und Wunder thun, daß verführet werden in den Irrthum,( wo es möglich wäre) auch die Auserwählten. Steh, ich habe es euch zuvor gesagt. Darum, wenn sie zu euch sagen werden: Siege, er ist in der Wüste; so gehet nicht hinaus: Siehe, er ist in der Kammer; so glaubet es nicht. Denn gleid) wie der Blitz ausgebet vom Anfang, und scheint bis zum Niedergang; also wird auch seyn die Zukunft des Menschen Sohnes. Wo aber ein Aas ist, da sammlen sich die Adler.
Am 26, Sonntage nach Trinitatis.
Epistel, 2 Theff. 1, v. 3, 10,
Wir sollen Gott danken allezeit um euch, lieben Brüs der, wie es billig ist. Denn euer Glaube wächset sehr, und die Liebe eines jeglichen unter euch allen nimmt au gegen einander; also, daß wir uns eurer råbme: t unter den Gemeinen Gottes von eurer Geduld und Glauben, in allen euren Verfolgungen und Trübfalen, die ihr buldet: welches anzeigt baß Gott recht richten


