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Epiftein
Leib verklären wird, daß er ähnlich werde seinem pers Flärten Leibe, nach der Wirkung, damit er fann auch alle Dinge ihm unterthänig machen.
Evangelium, Matth. 22, v. 15.22.
Da gingen die Pharifåer hin und hielten einen Rath, wie sie Sesum fingen in seiner Rede. Und sandten zu ibm ihre Sünger samt Herodis Dienern, und sprachen: Meister, wir wissen, daß bu wahrhaftig bist, und lebe reft den Weg Gottes reche, und fragest nach niemand; denn bu achreit nicht das Anseben der Menschen. Das rum sage uns, was bunkt dich? Ist es recht, daß man dem Staiser Bins gebe, oder nicht? Da nun Jesus merkte ihre Schalfheit, sprach er: Ihr Heuchler, was versuchet ihr mich? Weiset mir die Bindmünze. Und ſie reichten ihm einen Groschen dar. Und er sprach zu ihs nen: Wes ist das Bild und die Ueberschrift? Sie ſpras chen zu ihm: des Kaisers. Da sprach er zu ihnen: So gebet dem Kaiser, was bes Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist. Da sie das hörten verwunderten se sich, und ließen ihn, und gingen davon.
Am 21. Sonntage nach Trinitatis.
Epistel, Koloff. 1, v. 9.14.
Derhalben auch wir, von dem Lage an, da wir e gehört haben, hören wir nicht auf, für euch zu beren und zu birten; daß ihr erfüllet werbet mit Erkenntniß feines Billens, in allerlei geistlicher Weisheit und Ver stand, daß ihr wandelt würdiglich dem Herrn zu allem Gefallen, und fruchtbar seyb in allen guten Werken, und wachset in der Erkenntniß Gottes, und geſtärket werbet mit aller Kraft, nach seiner berrlichen Macht, in aller Geduld und Langmüthigkeit mit Freuden; und danksaget den Bater, der uns tüchtig gemacht hat zu Dem Erbtheil der Heiligen in Liche; welcher uns errets tet hat von der Obrigkeit der Finsterniß, und hat und perseget in das Reich seines lieben Cohnes; an wels dem wir haben die Erlösung durch sein Blut, nemlich pie Vergebung ber Sünden.


