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Neues Gesangbuch zur Beförderung der öffentlichen und häuslichen Erbauung
Entstehung
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Abtheilung.

5

Erste

Lieder über die Glaubenslehren.

1. Von Gott, daß er ist und was er ist überhaupt. M. Heraliebster jesu was hat

70 fünder frag das nagen­

7.

10.30 ft auch ein Gott? degewiffen: Ist wohl ein gott? Ower darf noch also o fühl doch in den bisfen, Die fragen? Hört man nicht laute du empfindest, fühl bey böser stimmen, die es fagen? Es zei- fache Den herrn der rache. gen schrift, vernunft und freas turen Det gottheit spuren!

2. Steh um dich her! sieb himmel, länder, meere; Sieb

8. Doch nicht genug: es ist ein gott, zu sagen, Oftleug­nets doch der mensch durch fein betragen, Wenn er, als der geschöpfe unzählbare bee war keingott, in fùnden wan re! Schließ von dem bau delt, und gottlos handelt. und vom verstand der gei ster Auf ihren meister.

9. Du fagst: gott ist und kent mein ganzesleben. Bistduihm. 3. D! sieb binauf zu den gee denn auch recht zum dienft er­stirnten hoben, Wo welten geben? Ist dank und gegenlies sich in ihren Freisen drehen, be im gemüte Für seine gute? Und von der bahn, ihr jahrs- 10. Im wohlstand trozig, ziel zu erreichen, Kein baar- zagbaft in teschwerden, Ver­breit weichen! götterst du oft dinge diefer 4. Sieh! wie die sonne jahr erden, Macht gold zum und rage theile, Wie a uch troft, hältst fleisch für deinen der monddurchbfeinelaufbahn retter; Elende götter! eilet, Und wie durch beyde 11. O bilf uns, gott, bod tag und nacht auf erden deinen heilgen willen Mit Regieret werden! redlichkeit und herzensluster­

5. Was machts, daß diefe füllen; Sonst werden wir ordnung stets vorhanden Und beym ruhm des glaubens lü­unverrüft jahrtausende begen, Uns selbst betrügen. standen? Kanst du der gott beit dafeyn, fraft und we sen nicht darin lesen?

12. Laß uns dein wort dett weg der wahrheit lehren, Uns zeigen, wie der mensch dich 6. Cieb, mensch, du edler muß verehren. Bis du uns unter freaturen! Sieb an dir einst jum himmel wirft er felbst der gottheit Flare fou heben, Bey dir zu leben. ren! Kanst du mit wahrheit ab auf mein Herz und finge. dich verständig nennen, Und 11.

gott

gott! aus deinen

werken

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Daseyn