Am 351 M
7. Schreckt der Sünden schwere Last, Sey zu dir Vertrau'n gefaßt. Die du dich der Sünder Zuflucht, Stets gezeiget hast.
8. Wer dich in Betrübniß bath, Fand bey dir Maria Nath; Trost, wer immer dir als Mutter Sich empfohlen hat.
9. Auch zu streiten bis auf's Blut, Um des Himmels großes Gut, Bringst du Neinste, den Versuchten, Neue Kraft und Muth.
10. Groß ist unserer Feinde Zahl, Hier in diesem Thränenthal, Nette Mutter, deine Kinder, Von dem Sündenfall.
11. Und wann Seel und Leib sich trennt, Nur noch schwach das Herz dich nennt, O dann bitte, Mutter bitte, tlm ein felig's End.
12. Nach vollbrachtem leßten Streit, Führ uns in die Ewigkeit; Milde Jungfrau, zeig uns Jefum, In der Herrlichkeit.


