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rere Messen, als die Predigt hören, oder während derselben bethen, sich zur Beicht richten, oder etwas anderes vornehmen. Da kannst du nichts Besseres thun, als aufmerken. Im Gebethe redest du mit Gott; in der Predigt redet gleichsam Gott selbst mit dir. Denn die christliche Wahrheit, die da verkündiget wird, kommt von Gott, und heißt darum Gottes Wort.
Wer aus Gott ist, sagt Chriftus: wer Gottes Kind seyn will, der höret sein Wort gern an; darum möget ihr es nicht hören, weil ihr nicht aus Gott seyd.
Aber es kommt nun darauf an, wie du es ans höreft, merfest und anwendest. Höre jede Predigt mit einem redlichen Vorhaben, etwas Gutes daraus zulernen, und dadurch besser zu werden. Es ist keine Predigt so schlecht, aus der du nicht etwas lernen konntest; und die Beste ist dir unnüß, wenn du sie dir nicht selbst zu Nugen machen willst. Aus jeder Predigt kannst und sollst du dir herausnehmen, das dich besonders angeht. Was du jetzt nicht brauchst, kannst du dir für die Zukunft merken.
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Thu dir Gewalt an, wenn dich der Schlaf plagt, steh auf, oder bitte deinen Nachbar, daß er dich erin
nere.
Denke oft an das Gleichniß vom Saamen, der nur dann reichliche Früchte bringt, wenn er auf eis nen guten Acker fällt.
Auch die nachmittägige Christenlehre ist nicht bloß für Kinder, sondern auch für Erwachsene,


