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3. Alles kömmt von deinem Segen, Du gibst Sonnenschein und Regen, Daß die Feldfrucht wächst und blüht, Daß man reiche Ernte sieht.
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4. Wenn sich Ungeziefer mehret, Und die Früchte uns verzehret,
So geschiehts nach deinem Rath, Wegen unserer Missethat.
5. Wenn bey vielen Regengüssen, Saat und Frucht verderben müssen, So hat's deine Hand gethan, Unsere Sünd' ist Schuld daran.
6. Wenn in heißen Sommertagen, Schlossen alles niederschlagen,
Was in Feld und Gärten grünt, O so haben wir's verdient.
7. Wenn bey Blitz und Ungewittern, Wir an allen Gliedern zittern, So wird deine starke Hand, Erst den Sündern recht bekannt. 8. Deine Allmacht zu verbreiten, Schicktest du zu Josephs Zeiten, Sieben Jahre Fruchtbarkeit, Und so lange theure Zeit.
9. In des Königs Achabs Tagen, Schlugst du Israel mit Plagen, Daß die Erde dürre war, Durch drey und ein halbes Jahr.
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