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Der gute Same und der wahre Sämann : ein Lehr- und Gebetbuch für gutgesinnte Christen
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der Jahreszeit, ja alles zu verdanken haben. Da­rum bitten wir findlich: segne die Felder, wo unsere Hoffnung grünet; schenke uns, was du uns zeigest. Was kein Mensch geben kann, das gib du uns zu rechter Zeit. Milden Thau u. Regen, und erfreulichen Sonnenschein. Was wir alle zusam­men nicht abwenden können, Dürre, Nässe, Reif, Hagel und schädliches Ungeziefer; davor bewahre du, Allmächtiger! unsere Felder. Doch unser Herr und Vater, dein Wille geschehe. Mit kind­licher Ergebung sei alles dir überlassen. Wir wollen dir nichts vorschreiben, nichts einreden. Du regierest deine Welt schon so lange, und so gut; was du thust, ist wohl gethan. Du ernäh­rest die Vögel in der Luft, du wirst also uns, deine Kinder, nicht verderben lassen. Wir wol­len alles, was du uns bescheren wirst, als deine Gabe betrachten, es zufrieden und mäßig ge­nießen; barmherzig wie du, unsern armen Brü­dern davon mittheilen, und uns durch ein immer besseres Leben wahrhaft dankbar erzeigen. Wir wollen deine Kinder seyn, wie du unser guter Vater bist. Dir sei Ehre, Lob und Anbethung

in Ewigkeit. Amen.

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