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Zeit und Ewigkeit : ein Erbauungsbuch für katholische Christen / von Matthias Terklau, Cooperator an der Pfarre St. Johann v. Nep.
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und Durstenden zu; thu es im Namen Jesu; ver: giß aber nicht, daß der Mensch nicht vom Brote allein, sondern von jedem Worte, das aus dem Munde Gottes geht, daß er von jenem Worte insbesonders lebt, das da Fleisch geworden ist und unter uns gewohnet und uns erlöset hat. Bete daher mit Andacht: Der Engel des Herrn.

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Das Tischgebet.

Vor und nach dem Essen beten, ist nicht blos ein, von den Vorfahren überkommener, alter Brauch, der also auch außer Uebung kommen könnte, son: dern eine zu allen Zeiten geltende und so heilige Pflicht für den Christen, daß er das Tischgebet nie ohne Sünde unterlassen kann. Nur das Thier geht zu und von der Krippe, ohne daß es vor und nachher etwas denkt oder sein Auge aufwärts zum Himmel erhebt, weil es nicht weiß, von wem es selbst ist und von wem die Gaben kommen, die es genießt. Der Mensch aber weiß dies und muß daher auch wissen, daß er Augen, Herz und Hände zum Himmel erheben soll, um vor dem Genusse zu bitten, nach demselben zu danken. Und sagte ihm dies nicht schon sein eigenes Gefühl als Mensch, so müßte er als Christ mit dem Leben Jesu ganz unbekannt sein, wenn er nicht wüßte,