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ich Deine Güte preise und Dir mit gerührtem Herzen für alles Gute danke, das ich bis auf die gegenwärtige Stunde von Dir empfangen habe. Doch nicht bloße Worte gefallen Dir; Du willst, daß ich durch die That Dir dankbar sei und durch weise Benügung Deiner Gaben und durch ein Leben meine Dankbarkeit bewähre, das Deinem Willen gemäß und Dir wohlgefällig ist. Hiezu aber, o mein Gott, reicht meine eigene Kraft bei weitem nicht hin. Darum gelobe ich Dir zwar, o Gott, daß ich den gegenwärtig beginnenden Tag in Allem nach Deinem heiligen Willen zubringen und alle meine Gedanken, Wünsche, Worte und Werke so ordnen will, daß sie zu Deiner Ehre und zu meinem Heile sind, bitte Dich aber auch um Deinen heiligen Beistand, ohne den ich nichts vermag. Du gibst Allen, die Dich bitten, Deinen guten Geist; höre also auch mein Flehen, und gib zum Wollen des Guten auch das Vollbringen. Unter Deinem Schuße und der Hilfe Deiner allmächtigen Gnade gehe ich gerne wieder in Deinen Weinberg hin, um zu arbeiten in meinem Berufe, der von Dir ist; unter Deinem Beistande will ich sanftmüthig und demüthig, gehorsam und


