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Der Marianische Dreißigste oder Dreißig Betrachtungen über das Leben und die Schmerzen der göttlichen Mutter : nebst den vorzüglichsten Andachtsübungen eines Christen ; mit Gutheißung der hochw. Ordinariate Trient und Brixen
Entstehung
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über die Stiege des Tempels in die Arme des Priesters eilen sehe, steiget mir die Schamröthe auf. Die einzige Tochter Joachims und Anna, noch so klein, ergibt sich schon ganz und gar dem Dienste Gottes, und ich, ach! ich undank­barer, unbesonnener Mensch, wann habe ich angefangen, Gott zu dienen? Für wen ver­wende ich noch jetzt den größten Theil meines Lebens? O heiligste Jungfrau und Mutter! erhalte mir bei Deinem und meinem Gott Ver­zeihung und die Gnade, daß ich, gleichwie ich nur Gott zugehöre, so auch bei all' meinem Thun und Laffen Ihn und Seinen göttlichen Willen vor Augen habe, nur Ihm zu dienen, immer mehr Ihm allein zu gefallen trachten möge, damit ich auch ein lebendiger Tempel Gottes werden, und Er in mir und ich in Ihm ewig wohnen könne! Amen.

Marianische Bundesformel,

welche die Mitglieder einer Marianischen Kon­gregation oder Verbündniß öfters, besonders an Festtagen unserer lieben Frau erneuern ſollten.

Heilige Jungfrau und Mutter Gottes! ich N-. erwähle Dich am heutigen Tage zu