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geln des Waldes Gott, der so große Dinge an ihr gethan hat. lind wie ehrfurchtsvoll kommt ihr Elisabeth entgegen! wie liebreich und zärtlich umfangen sie einander! Welches Wohlgefallen bezeiget Gott an dieser heiligsten Heimsuchung! Elisabeth wird mit dem göttlichen Geiste erfüllet, und Johannes, im Mutterleibe geheiliget, springt auf vor Freude. So beseligend sind die Früchte guter, heili ger Freundschaften! Dagegen wie traurig sind die Folgen übler Bekanntschaften! Wie vielen Gefahren ist die Unschuld und Tugend ausgesetzt in einer bösen Gesellschaft! Gött liche Mutter! behüte mich stets vor einem solchen Unglücke. Laß mich nie unter böse, unverschämte, gottlose Leute gerathen. Nimm Dich meiner an und bitte für mich, daß ich mich nie durch böse Reden oder Beispiele irre führen lasse, sondern immer nur die Gesellschaft der Guten lieben und suchen, nur den heilsamen Lehren und Ermahnungen Acht geben, nur nach erbaulichen Beiſpielen mich richten möge. Amen.


