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Der Marianische Dreißigste oder Dreißig Betrachtungen über das Leben und die Schmerzen der göttlichen Mutter : nebst den vorzüglichsten Andachtsübungen eines Christen ; mit Gutheißung der hochw. Ordinariate Trient und Brixen
Entstehung
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Auf das Fest Maria Verkündigung.

( Den 25. März.)

Demüthigste Dienerin und Magd des Herrn! unzähligemal, aber vorzüglich heute, grüße ich Dich mit dem Engel Gabriel: Ge­grüßet seiest Du voll der Gnade! Wahr­haft gnadenvoll und reich bist Du nicht nur in Dir, sondern auch für mich, für alle Menschenkinder. Wie viele Gnaden hat Gott Dir, wie viele durch Dich uns Allen verlie­hen! Wie viel Gutes haben wir Alle, wie viel insonderheit ich Dir zu verdanken! Gott der Heic war allzeit, ist aber besonders von dort an mit Dir, da Du Seinen ewigen, eingebornen Sohn, den Heiland der Welt, im menschlichen Fleische vom heiligen Geiste empfangen hast. Von dieser Zeit an spra­chen und sprechen Dich billig alle Geschlech­ter, alle nach einander kommende Erdenbe­wohner selig. Daher verehre und preise auch ich Dich, wie die heilige Elisabeth, mit innig­ster Freude, mit Herz und Mund: Du bist gebenedeiet, geſegnet, lobenswürdig und er­haben, nicht allein über alle Jungfrauen und Weiber, sondern auch über alle Engel und Heilige; aber noch unendlichmal mehr, ohne