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Der Marianische Dreißigste oder Dreißig Betrachtungen über das Leben und die Schmerzen der göttlichen Mutter : nebst den vorzüglichsten Andachtsübungen eines Christen ; mit Gutheißung der hochw. Ordinariate Trient und Brixen
Entstehung
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Ihm herrschet und regieret; so sitzt Maria vor allen andern Geschöpfen zunächst bei Ihm, und herrschet mit Ihm. Mit Recht ehret sie also die ganze Christenheit als die Königin Himmels und der Erde. Schon einst auf der Erde nannte sie der Engel gnaden­voll; wie voll der Gnaden wird sie erst jetzt im Himmel seyn? Mit dem tröstete der am Kreuze hängende, mit dem Tode ringende, sterbende Gottmensch Seinen zärtlich lieben­den und innigst geliebten Jünger und Apo­stel Johannes, daß Er ihn der göttlichen Mutter, und die göttliche Mutter ihm em­pfahl. Aber nicht nur den Johannes, son­dern auch uns alle, alle die Seinigen, die Er liebte bis an's Ende, hat der göttliche Erlöser damals Seiner lieben Mutter anem­pfohlen; uns allen Seinen Brüdern hat Er dadurch befohlen, Maria als unsere Mutter zu ehren, zu lieben.

Anmuthung.sois? simtin

O welcher Trost für uns Weinende und Trauernde in diesem Thale der Zähren, daß wir eine Mutter, und zwar eine solche die über die Chöre aller Engel und Heiligen weit erhabene Königin Himmels und der Erde,